Weitblick




Recht des Bauherrn

Wie auch andere Industriezweige ist das Bauwesen vom ursprünglichen Sinn und Zweck, dem Menschen zu dienen, abgewichen und dient primär der Kapitalumwälzung und Gewinnmaximierung.

Gänzlich unangebracht wäre an dieser Stelle der Hinweis auf ein paar Millionen »zufriedener Kunden«. Es müsste sonst gefragt werden, ob sich der Konsument mangels Urteilskraft nicht doch zu leicht zufriedenstellen läßt.

Umsatzzahlen sind kein Indiz für die tatsächliche Vorteilhaftigkeit eines Produktes, bestenfalls zeugen sie von Verkäuferkunst.


Gerechter Gewinn für alle

Natürlich soll der gerechte finanzielle Gewinn der Mitwirkenden nicht in Abrede gestellt werden.

Wenn aber das Recht darauf auf der einen Seite besteht, so gibt es auch das Recht des Nutzers als Betroffenen, den qualitativen Gegenwert für das investierte Kapital zu erhalten.

Unabhängig davon, ob es um Städtebau, Dorferneuerung, Wohnumfeldverbesserung oder den Bau von Arbeitsstätten geht, muß das Planungsziel mit ganzheitlichem Ansatz verfolgt werden.


Die Arbeit des Architekten

Das Berufsbild des alten Baukünstlers hat sich geändert. Kreativität und konzeptionelles Denken äußern sich heute nicht mehr ausschließlich im künstlerischen Schaffen und Streben.

Private und öffentliche Bauherren, erwarten neben den »normalen« Dienstleistungen des Architekten, umfassende Beratungsleistungen rund um das Bauen.

Wenn durch intelligente Gestaltung höchstmögliche Wirtschaftlichkeit unter Einbeziehung der Bauökologie erreicht ist, sind wir am Ziel unserer Bemühungen.

Für den aufgeklärten Mitteleuropäer ist die Frage nach individuellen, ästhetisch und technisch hochwertigen Produkten geradezu selbstverständlich geworden. Gute Qualität ist bezahlbar.


Prozess

Ihre Zufriedenheit ist mein Erfolg.
Das Kennenlernen und verstehen der Bauherrenanforderungen stehen am Anfang der Arbeit, um die Erwartungen am Ende des Prozesses mit dem Ergebnis nicht nur zu erfüllen, sondern möglichst zu übertreffen.

Die vorgegebenen Ziele und die Organisation des Arbeitsumfeldes, schaffen den Rahmen, in dem Leistung möglich ist.
Der Mitarbeiter steht im Mittelpunkt eines erfolgreichen Bauprozesses und wird in die Gestaltung aktiv einbezogen.
Ein Höchstmaß an Effizienz wird erzielt, indem die Organisation der Tätigkeiten und der dazugehörigen Mittel an den Prozess angepaßte wird.
Die Wechselbeziehungen zwischen den Planungs- und Produktionsprozessen für die Zielsetzung müssen erkannt, verstanden und gelenkt werden.
Erhöhte Wachsamkeit, ständige Verbesserung der Produktionsabläufe und objektive Qualitätskontrolle, werden als permanentes Ziel bei allen Beteiligten am Baugeschehen bewußt gemacht.
Erfolgreiche Entscheidungen beruhen auf der Analyse von Daten und Informationen.
Die Fähigkeit Werte zu schaffen steigt mit der Kultivierung des Umgangs miteinander.


Verschwendung

Unzulängliche Planung, minderwertige Materialien und Pfusch am Bau sind keine ökonomischen Notwendigkeiten, sondern Verschwendung.

Volkswirtschaftler schätzen den erforderlichen Aufwand für die Nachbesserung vermeidbarer Baumängel bei Neubau und Sanierung auf
4 Mrd. €/anno.




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Qualitätssicherung